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Von Insel zu Insel: Islandhopping in Thailand

Von Insel zu Insel: Islandhopping in Thailand

Koh Lanta, Koh Phi Phi, Koh Kradan: Tipps für Unterkünfte, Ausflüge und Restaurants 

Leckeres Essen, wunderschöne Strände und preiswerte Unterkünfte: Thailand ist das Paradies für Backpacker. Und um dem Winter wenigstens eine Weile zu entfliehen, habe ich die ersten zwei Wochen des neues Jahres damit verbracht, von Inseln zu Insel zu hüpfen. Der Plan: Sechs Nächte auf Koh Lanta inklusive einem Tagesausflug nach Ko Phi Phi und fünf Nächte auf Koh Kradan. Da man in Thailand sehr easy von A nach B kommt, kann man theoretisch noch mehr Stops einbauen - doch ich bleibe auch immer gerne mal ein paar Tage an einem Ort. Entspannung muss ja auch mal sein!

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Koh Lanta: Relaxte Vibes und Backpacker-Flair

Nach der Ankunft in Krabi kann man mit einer Autofähre nach Koh Lanta übersetzen. Die Tickets für ungerechnet 10 Euro pro Person bekommt man direkt am Flughafen. Hier warten die Kleinbusse, die einen auf direktem Weg zur jeweiligen Unterkunft bringen. Die gesamte Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Nach langer Recherche hatte ich mich für das Lanta Memory Resort am Khlong Kong Beach entschieden - und kann das Resort nur empfehlen. Die Bungalows der kleinen Anlage sind neue modern eingerichtet total sauber. Bis zum Strand musste man ein paar Minuten laufen, doch das war gar kein Problem. 

Der Khlong Kong Beach ist vor allem bei Backpackern beliebt. Überall gibt es chillige Beachbars, Massage-Spots und super leckere Restaurants - ein Traum! Von frischen Säften, über Pad Thai bis zu frischem Seafood gibt es hier alles. Als großer Thai Food Fand war ich jeden Tag kulinarisch im siebten Himmel. Meine Favoriten: Das Restaurant des Lanta Emerald Resorts und die Freedom Bar. Und ein weiterer Tipp: Die Unterkunft ohne Frühstück buchen, da bekommt man nämlich jeden Tag immer das Gleiche. Und direkt am Strand verfügen die meisten Restaurants über sehr leckere Frühstücksangebote, die man sich nicht entgehen lassen sollte. 

Der langgezogene, feinsandige Strand selbst eignet sich perfekt für lange Spaziergänge. Schnorcheln konnte man meiner Meinung nach hier allerdings nicht so besonders gut, aber das Meer war zum Schwimmen einfach wunderbar. Ein weiteres Highlight waren jeden Abend die unglaublichen Sonnenuntergänge. Einfach nur schön!

 Magischer Sonnenuntergang am Khlong Kong Beach

Magischer Sonnenuntergang am Khlong Kong Beach

Um die Insel zu erkunden, kann man sich für etwa 5 Euro am Tag einen Roller leihen. Der Verkehr (Achtung: immer schön links fahren!) auf Koh Lanta ist sehr entspannt. Man sollte natürlich trotzdem immer einen Helm tragen, sicher ist sicher. Auf der Insel ist fast jeder mit dem Roller oder dem Tuk Tuk unterwegs - aber es kann auch vorkommen, dass man sich plötzlich hinter einem Elefanten-Transport wiederfindet! ;) Die schönsten Strände befinden sich alle auf der Westküste, sodass man diese während einer kleinen Tour alle nach und nach entdecken kann. Von kilometerlangen Beaches bis zu kleinen Buchten findet man hier alles. Außerdem gibt es sogar einen kleinen Nationalpark am südlichsten Zipfel der Insel. Unbedingt sollte man unterwegs auch an einem der Märkte anhalten und sich mit frischem Obst und anderen Köstlichkeiten eindecken. Unbedingt probieren: Thailändische Pancakes, Sticky Rice mit Mango oder Thai Waffeln mit Coconut Paste - lecker!!!

Fazit: Auf Koh Lanta kann man auch locker eine ganze Woche verbringen. Trotz der Hauptsaison war die Insel nicht überlaufen - eine Besonderheit im doch sehr touristischen Thailand. Sonnenanbeter finden hier garantiert ihren Traumstrand und Foodies werden nicht genug von dem günstigen und super leckeren Thai Food bekommen. 

 Coco Jambo: Frische Kokosnüsse kriegt man auf Koh Lanta überall

Coco Jambo: Frische Kokosnüsse kriegt man auf Koh Lanta überall

Koh Phi Phi: Überlaufenes Juwel der Andamanensee

Ich habe lange überlegt, ob es sich lohnt, mehrere Tage auf Koh Phi Phi zu verbringen - denn was man so von dem ehemaligen Paradies hört, schreckt wirklich ab. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber auf Party-Tourismus und überteuerte Hotels kann ich in Thailand wirklich verzichten. Letztendlich habe ich mich also dagegen entschieden und es wurde nur ein Daytrip von Koh Lanta aus. Diesen haben wir direkt über unsere Unterkunft für etwa 35 Euro pro Person gebucht. Morgens um 8.30 Uhr wurden wir auch dort direkt abgeholt und dann ging es mit dem Speedboat los Richtung Ko Phi Phi. Das Wetter war gerade an diesem Tag nicht der Knaller - das heißt: starker Seegang. Ich werde ja leider immer relativ schnell seekrank und es war durchaus ein Bumpy Ride - aber auszuhalten. Nach etwa 40 Minuten erreichten wir auch schon den ersten Stop: Maya Bay. Ich hatte schon damit gerechnet, dass dort viele andere Menschen sein würden - aber es war dann doch krasser als erwartet. Die Bucht an sich ist aber wahnsinnig schön. Das Wasser ist türkis-grün und zu beiden Seiten ragen die imposanten Kalksteinfelsen empor. Tja, wenn eben nur nicht diese ganzen anderen Touris wären ...

Danach war ein kurzer Schnorchel-Stop am Monkey Beach geplant. Ich hatte ja keine allzu großen Hoffnungen, doch wider Erwarten war es ein echt guter Spot. Da es immer noch bewölkt war, haben die Korallen unter Wasser zwar nicht so schön geleuchtet, doch man konnte viele Fische beobachten, darunter jede Menge Papageifische und sogar Barrakudas. Danach ging es weiter nach Bamboo Island, einer wunderschönen, einsamen Insel. Naja, so einsam war es dann doch wieder nicht, haha...

Nach dem Lunch auf Bamboo Island fuhren wir nach Koh Phi Phi Don. Die Inselgruppe besteht aus zwei Hauptinseln: Koh Phi Phi Don und Koh Phi Phi Ley, wobei nur erstere bewohnt ist. Schon an der Anlegestelle drängen sich hier Longtail an Longtail und Speedboat an Speedboat. Und trotzdem: Die Kulisse ist traumhaft. Es ist wirklich schade, dass diese Insel inzwischen so überlaufen ist. Ich kann mir vorstellen, dass Kot Phi Phi vor 20 Jahren wirklich das absolute Paradies war. Wir hatten nur etwa 1,5 Stunden vor Ort, deswegen haben wir es leider nicht zu dem berühmten View Point geschafft, sondern sind nur die Promenade entlang und durch den Ort geschlendert. Ich genehmigte mir noch einen frischen Coconut Shake - und dann ging es auch schon wieder zurück nach Koh Lanta.

Fazit: Ein kleines Stückchen Paradies, das leider dem Tourismus zum Opfer gefallen ist. Meiner Meinung nach reicht ein Tagestrip nach Ko Phi Phi völlig aus - denn wer Ruhe und Entspannung sucht, ist auf einer der anderen Inseln besser aufgehoben. 

Koh Kradan: Karibische Kulisse und pure Entspannung

Ihr sucht eine einsame Insel? Dann bucht unbedingt ein paar Nächte auf Koh Kradan! Ich liebe ja weiße, feinsandige Strände und kristallklares Wasser und wollte darauf auch während des Thailandurlaubs nicht verzichten. Und als ich während der Planung Bilder von Koh Kradan gesehen hatte, wusste ich: That's my place! Die Insel vor der Küste von Trang ist tatsächlich noch ein echter Geheimtipp. Man erreicht Koh Kradan am besten per Fähre von Lanta Old Town aus (der kleine Ort ist übrigens auch einen Besuch wert).

Auf dem Mini-Eiland, das gerade einmal drei Kilometer lang ist, gibt es nur eine handvoll Resorts. Wir wohnten im Kradan Beach Resort - sehr einfach, aber wenn man aus den Bungalows tritt, steht man direkt am Traumstrand. Was will man mehr?!

Das Meer wirkt hier wie ein riesiger Infinity-Pool - unglaublich!!! Am Morgen herrscht Ebbe, sodass man im seichten Wasser umherwandern und alle möglichen Fische, Krebse und Seesterne beobachten kann. Auch Schnorcheln macht hier durch das vorgelagerte Riff richtig viel Spaß. Der palmengesäumte Strand, der den passenden Namen Paradise Beach trägt, ist feinsandig und schneeweiß. Ein paar Longtail Boote dümpeln im Wasser. Hach... die Insel ist einfach sowas von #instagramworthy. Und wandert man durch den Dschungel auf die andere Seite, wartet schon das nächste Highlight: Der Sunset Beach. Und man glaubt es kaum, aber an diesem Traumstrand ist man doch tatsächlich allein! Sobald die Sonne untergeht, kommen zwar ein paar Menschen zum Sunset Watching, aber das tut der entspannten Stimmung keinen Abbruch. Ihr merkt, Koh Kradan ist einer meiner favorite Spots in Thailand - doch auch auf der Trauminsel muss man Abstriche machen: Das Essen war leider nicht ganz so gut (und günstig) wie auf Koh Lanta. Die Resorts vor Ort scheinen auch fest in italienischer Hand zu sein, denn es gibt überall Pizza und Pasta. Okay, das ist in der Tat Meckern auf hohem Niveau - denn die Insel an sich ist einfach das absolute Paradies. Und bleibt es hoffentlich noch lange Zeit.  

Fazit: Kulisse und Natur - zehn von zehn Punkten. Das Essen könnte etwas besser sein - aber wer mal so richtig die Seele baumeln lassen möchte, der sollte hier unbedingt ein paar entspannte Tage abseits der Touristenströme verbringen!

 

Weihnachtliches #followme: Ein Besuch auf dem Salzburger Christkindlmarkt

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